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Silber ist ein Edelmetall. Aber nicht nur. Es ist mittlerweile so viel mehr. Silber hat sich zum unverzichtbaren Industrierohstoff entwickelt. Es steckt in Elektronik, Stromnetzen, Fahrzeugen, Rechenzentren, Verteidigungssystemen und zahlreichen Hochtechnologie-Anwendungen. Und das Angebot kommt der Nachfrage seit Jahren nicht hinterher. Das Silver Institute erwartet für 2026 bereits das sechste aufeinanderfolgende Marktdefizit. Das bedeutet, es wird weniger Silber produziert als benötigt wird. Gleichzeitig sorgen KI-Infrastruktur, Automobilindustrie und der weltweite Ausbau der Stromnetze in den kommenden Jahrzehnten für einen riesigen industriellen Bedarf.

Während große Industrienationen mit Milliardenprogrammen um die heimische Rohstoffversorgung ringen, operiert Medaro Mining Corp. (CSE: MEDA / FSE: 1ZY / ISIN: CA58404N3076 / WKN: A418LA) noch unter dem Radar. Das kanadische Unternehmen hat sich in aller Stille ein Stück europäischer Rohstoffgeschichte gesichert – und könnte damit in eine völlig neue Liga aufsteigen.
Im August 2026 sicherte sich Medaro die Option auf das Silber-Zink-Projekt Sala in Zentralschweden.
Das Projekt liegt in einem historisch gut erschlossenen Bergbaugebiet, das bereits für seine großen Silbervorkommen bekannt ist.
Medaro setzt aber nicht nur auf Silber. Mit dem Bastnäs-Projekt in Schweden und dem Clay-Howells-West-Projekt in Kanada besitzt das Unternehmen zwei zusätzliche Explorationshebel auf Seltene Erden.
Derzeit ist die EU hochgradig importabhängig – vor allem von China. Im Schatten der geopolitischen Spannungen und wachsender Handelsrestriktionen wird klar: Europa braucht sichere heimische Quellen für kritische Mineralien und strategische Rohstoffe, darunter Silber und Seltene Erden. Und zwar nicht erst in zehn Jahren, sondern jetzt.

Silber aus Schweden: Medaro sichert sich stufenweise bis zu 100 % am Sala-Projekt in Zentralschweden.
Historischer Silber-Schwergewichtler: In Sala wird seit dem 15. Jahrhundert Silber abgebaut und gefördert. Damit zählt das Gebiet zu den traditionsreichsten Silberbergbaurevieren Schwedens.
Hochgradige Ergebnisse aus Bastnäs: Medaro meldete am 10. September 2026 Gehalte von bis zu 32,99 % TREO (Gesamtseltenerdoxide), 16,5 g/t Gold und 23,7 % Kupfer aus selektiv entnommenen Gesteins- und Haldenproben. Die Ergebnisse werden Medaro dabei helfen, mehrere Zielgebiete für weiterführende Explorationsarbeiten zu identifizieren und zu priorisieren. Mineralogische Untersuchungen und gezielte Bohrungen sollen die Tiefe und Kontinuität der Mineralisierung weiter prüfen.
Hohes Metall-Potenzial: Eine historische JORC-Schätzung von 2022 wies rund 14,7 Mio Unzen Silber, 311.000 Tonnen Zink und 44.200 Tonnen Blei aus.
Explorationsvorsprung: Über 90.000 Meter historische Bohrdaten sind vorhanden – das spart Zeit, Geld und erhöht die Erfolgschancen.
Breites Engagement bei kritischen Rohstoffen: Medaro bietet über seine Projekte in Schweden und Kanada Zugang zu Silber, Zink und Seltenen Erden sowie zu Kupfer, Gold und Kobalt.
Clay Howells West bereits in Phase 1 vorangetrieben: Desktop-Studie, Feldarbeiten und hochauflösende Luftgeophysik sind abgeschlossen; die kombinierten Daten dienen jetzt der Auswahl der stärksten Folge- und Bohrziele.
Kompetenz an Bord: CEO Mark Carruthers verfügt über fast 20 Jahre Rohstoff- und Kapitalmarkterfahrung und leitete mehr als sechs Jahre das globale Investor-Relations-Programm von First Majestic Silver.
Extrem enge Aktienstruktur: Mit nur rund 16,4 Mio ausgegebenen Aktien verfügt Medaro über eine sehr kleine Aktienbasis.
Das Sala Projekt ist das Herzstück von Medaro. In der historischen Sala-Mine wurde bereits seit dem 15. Jahrhundert Silber gefördert. Sie war als „Svea Rikes Skattkammare“ – die Schatzkammer des schwedischen Reiches – bekannt. Über Jahrhunderte lieferte das Revier Silber und gehörte zu den bedeutendsten europäischen Silberstandorten. Es wurden bereits 450 Tonnen Silber gefördert.
Das bedeutet, Medaro startet in der Sala-Mine nicht bei null. Die Datenbasis ist gigantisch. Mehr als 28.000 Meter moderne Diamantbohrungen und über 90.000 Meter aufgearbeitete historische Bohrdaten geben ein klares Bild über das Potenzial des Projekts. Es handelt sich um eine Datenbasis von unschätzbarem Wert, die bei einem neuen Projekt erst über Jahre aufgebaut werden müsste.
Die Bohrdaten sind vielversprechend. Eine 2022 nach dem australischen JORC-Code veröffentlichte historische Schätzung umfasst 9,7 Mio Tonnen mit durchschnittlich 3,2% Zink, 47,3 g/t Silber und 0,5% Blei. Daraus ergeben sich rechnerisch rund 311.000 Tonnen Zink, 14,7 Mio Unzen Silber und 44.200 Tonnen Blei. Zur Bestätigung sind natürlich weitere Datenprüfungen, Bohrungen und metallurgische Untersuchungen erforderlich.
Es gibt eine bemerkenswerte Diskrepanz zwischen der sehr niedrigen Unternehmensbewertung von gerade mal 4,1 Millionen kanadischen Dollar und dem Umfang der historischen Datenbasis in Sala. Hier kann großes Potenzial entstehen. Sie haben hier die Chance, das Unternehmen in einer frühen Explorationsphase zu entdecken, bevor zentrale Projektschritte abgeschlossen sind und die Bewertung massiv steigen könnte.
Die aktuellen Explorationsbemühungen reichen deutlich über die historischen Tagebaubereiche des Sala-Projekts hinaus. Sala ist ein historischer Silberdistrikt, in dem mehr als 450 Tonnen Silber produziert wurden; zugleich nennen historische Aufzeichnungen für den gesamten Distrikt deutlich höhere Produktionsschätzungen von mehr als 200 Millionen Unzen. Medaro hat Zugriff auf ein mineralisiertes System von mehr als 3 Kilometern Länge und 1,5 Kilometern Breite. Mehrere Zonen sind entlang des Streichens und in der Tiefe weiterhin offen. Es ist durchaus möglich, dass dort weitere Silbervorkommen entdeckt werden.
Im Fokus stehen unter anderem Prince Lode, Sala und Sala NW sowie Ziele im Umfeld von Bronäs. Diese Zielbereiche verbinden bereits vorhandene Bohrdaten mit Geologie, Geophysik, Kartierung und Oberflächenproben – genau die Kombination, aus der sich Ressourcenerweiterung und neue Entdeckungen entwickeln können.
Mehrere Bereiche des Sala-Projekts sind bereits für die weitere Exploration vorbereitet. Das spart viel Zeit und Geld. Die Geologie in Verbindung mit der Bohrhistorie liefert klare Anhaltspunkte, wo das Kapital für die Erschließung am besten eingesetzt werden kann. Medaro kann sich gezielt auf die lukrativsten Bereiche konzentrieren.
Medaro sichert sich schrittweise die Kontrolle über das Projekt. Innerhalb von zwei Jahren kann Medaro bis zu 90 % am Projekt erwerben. Gleichzeitig verpflichtet sich das Unternehmen zu Explorationsausgaben in Höhe von 1,75 Mio. kanadischen Dollar. Dieses Kapital hätte Medaro ohnehin eingesetzt, um das Potenzial des Sala-Projekts zu erschließen. Anschließend können auch die verbleibenden 10 % übernommen werden, um die vollständige Kontrolle zu erlangen.
Nur rund 50 Kilometer vom Sala-Projekt entfernt liegt die Garpenberg-Mine, eine der ergiebigsten und profitabelsten polymetallischen Minen Schwedens. Beide Projekte befinden sich im Bergslagen-Bergbaudistrikt und weisen wichtige geologische Gemeinsamkeiten auf – darunter Dolomitmarmor, Skarn und felsische Vulkangesteine sowie Zink-Blei-Silber-Mineralisierung.

Die geologischen Gemeinsamkeiten mit etablierten Lagerstätten des Bergslagen-Distrikts liefern einen interessanten regionalen Vergleich. Die geologischen Systeme sind eindeutig verwandt und werden seit Jahrzehnten wirtschaftlich abgebaut. Auch wenn daraus keine Aussage über die Wirtschaftlichkeit von Sala abgeleitet werden kann, ist diese Gemeinsamkeit ein bedeutender Standortvorteil für Medaro. Infrastruktur, Know-how und Fachkräfte sind bereits vorhanden.
Heute ist Medaro noch ein sehr kleiner Bergbau-Explorer. Mit dem Sala Projekt verfügt Medaro mittlerweile über ein fortgeschrittenes Explorationsprojekt mit umfangreicher historischer Bohr- und Ressourcenbasis. Hinzu kommt ein zweiter Gewinnhebel, der strategische Relevanz besitzt: Medaro verfolgt zwei Projekte zur Förderung Seltener Erden.
Neben Sala entwickelt Medaro auch das Bastnäs-Projekt. Es handelt sich um einen Ort, den selbst Fachleute oft übersehen – dabei wurde hier europäische Rohstoffgeschichte geschrieben: In Bastnäs, im Herzen der schwedischen Bergbauregion Bergslagen, wurde nicht nur das Element Kobalt erstmals identifiziert, sondern auch ein Mineral entdeckt, das heute für den Hightech-Sektor von zentraler Bedeutung ist: Bastnäsite – ein Träger des gefragten Metalls Cerium, das zur Gruppe der Seltenen Erden gehört.
Seltene Erden sind die Basis moderner Technologien – von Magneten in Windrädern und Elektroautos bis hin zu Navigationssystemen, Drohnen und Lenkraketen. Doch obwohl Europa diese Rohstoffe für Milliarden importiert, wurde das eigene Potenzial jahrzehntelang ignoriert. Während frühere Generationen in Bastnäs vor allem nach Eisen suchten, blieben die Vorkommen an Seltenen Erden nahezu unberührt. Ein strategischer Fehler – den Medaro nun korrigieren will.
Das Unternehmen hat über 2.900 Hektar im traditionsreichen Riddarhyttan-Bastnäs-Distrikt abgesteckt. Die Region ist bekannt für mineralogisch interessante Lagerstätten, vor allem für sogenannte „leichte Seltene Erden“ wie Cerium, Lanthan und Neodym. Diese kommen in Bastnäs vor allem in drei mineralischen Formen vor: Cerit-(Ce), Bastnäsite-(Ce) und der Allanit-Gruppe – allesamt geologisch bedeutend und wirtschaftlich relevant.
Die historische Bedeutung des Gebiets wurde auch durch frühere Partnerschaften bestätigt: So bestand über das Bastnäs-Gebiet bereits ein Joint Venture zwischen EMX Royalty Corp. und dem australischen Bergbaugiganten South32 im Umfang von 7,61 Millionen kanadischen Dollar – ein deutliches Zeichen für das strategische Potenzial der Region.

Der Kampf um die Kontrolle seltener Rohstoffe ist längst zur geopolitischen Realität geworden. Seltene Erden – die unsichtbare Grundlage für moderne Kriegsführung, grüne Energie und Hochtechnologie – entscheiden darüber, wer im 21. Jahrhundert wirtschaftlich und militärisch die Oberhand behält.
China hat früh verstanden, was Europa und Nordamerika lange ignorierten: Lieferketten sind Machtinstrumente. Über 90% der weltweiten Verarbeitung Seltener Erden findet heute in chinesischen Anlagen statt – eine Abhängigkeit, die dem Westen nicht nur wirtschaftliche, sondern sicherheitspolitische Risiken beschert. Radar, Raketen, Windräder, Elektroautos, Drohnen – ohne Seltene Erden steht Europa still.
Genau hier setzt Medaro an und treibt ein Projekt zur Förderung Seltener Erden in Schweden voran.
Am 10. September 2026 meldete Medaro neue hochgradige Ergebnisse aus dem Bastnäs-Projekt. Selektiv entnommene Gesteins- und Haldenproben ergaben Gehalte von bis zu 32,99 % TREO (Gesamtseltenerdoxide). In mehreren Bereichen des Projektgebiets wurden zudem bedeutende Kupfer- und Goldmineralisierungen festgestellt. Die Spitzenwerte lagen bei 16,5 g/t Gold und 23,7 % Kupfer. Die Ergebnisse halfen außerdem dabei, mehrere Zielgebiete für weiterführende Explorationsarbeiten zu identifizieren und zu priorisieren. Medaro plant nun weitere mineralogische Untersuchungen und gezielte Bohrungen, um die Tiefe und Kontinuität der Mineralisierung zu bewerten und die vorrangigen Zielgebiete weiter zu untersuchen.
Bastnäs ist der zweite große Schweden-Hebel von Medaro. Die geologische Bedeutung ist historisch belegt. Zwischen 1860 und 1919 wurden dort nach offiziellen Aufzeichnungen rund 160 Tonnen Erz aus einem Gangsystem mit Seltenen Erden abgebaut – ein bemerkenswerter Wert für ein Projekt, das zu jener Zeit noch keine moderne geochemische oder geophysikalische Untersuchung erlebt hatte. Nach modernen Maßstäben ist die Region dennoch nahezu „unerforscht“. Mit modernen geochemischen und geophysikalischen Methoden will Medaro das wahre Potenzial der Mine heben.
Die geologischen Strukturen der Region weisen Merkmale auf, wie sie für Kupfer-Gold-Systeme vom IOCG-Typ oder vulkanisch geprägte Massivsulfidlagerstätten (VMS) typisch sind. Das jüngste Probenahmeprogramm unterstreicht den polymetallischen Charakter des Projekts. Zusätzlich zu den zuvor genannten Gehalten an Seltenerdoxiden wurden Spitzenwerte von 260,1 g/t Galliumoxid, 0,31 % Wolfram und 0,34 % Kobalt gemeldet.
Sichtbare Kupfer-Sulfid-Vorkommen in alten Abraumhalden unterstreichen dieses Potenzial: In mehreren Bereichen des Projektgebiets finden sich historische Abbauzonen, in denen Kupfermineralisierung offensichtlich erhalten geblieben ist – ein idealer Ausgangspunkt für gezielte Probenahmen und Explorationsmaßnahmen.
Bereits im 18. Jahrhundert wurde in der Region Cerium-haltiges Material erstmals identifiziert, lange bevor der Begriff „Seltene Erden“ überhaupt in die wissenschaftliche Terminologie aufgenommen wurde. Diese frühe Aktivität unterstreicht: Bastnäs war schon vor über 150 Jahren ein Standort von mineralogischer Relevanz. Was damals mühsam von Hand geborgen wurde, könnte heute – mit aktueller Technologie – in ganz anderer Tiefe bewertet und erschlossen werden.

Daraus ergibt sich ein entscheidender und einmaliger Vorteil: Es existieren bereits mehr als 6.000 Meter historischer Bohrkerne aus früheren Untersuchungen – ein Schatz an Daten, der die aktuelle Exploration beschleunigt und das Risiko verringert. Gleichzeitig liegt das Projekt in einem Land mit verlässlicher Infrastruktur, qualifizierten Arbeitskräften, klarer Gesetzgebung und positiver Haltung gegenüber Bergbauprojekten. Schweden gilt als einer der bergbaufreundlichsten Staaten Europas – besonders, wenn es um sicherheitsrelevante Rohstoffe wie Seltene Erden oder Kobalt geht.
Die Explorationsarbeiten von Medaro im Sommer 2026 umfassten 218 Gesteinsproben aus Halden und Aufschlüssen sowie eine hochauflösende, drohnengestützte Magnetfeldvermessung über das gesamte Projektgebiet. Auf Grundlage der Ergebnisse wurden sechs Zielgebiete für weitere Arbeiten identifiziert. Als nächste Schritte plant das Unternehmen mineralogische Untersuchungen und gezielte Kernbohrungen, um Tiefe, Kontinuität und geologische Eigenschaften der Mineralisierung zu bewerten.
Die jüngsten Analysen bestätigten ein breites Spektrum an Seltenerdelementen. Insgesamt wiesen 22 der 218 analysierten Proben mehr als 1,0 % TREO auf; neun davon enthielten mehr als 10 % TREO. Der Anteil von Neodym- und Praseodymoxiden an den gesamten Seltenerdoxiden lag in diesen hochgradigen Proben bei 19 bis 24 %. Diese Elemente sind insbesondere für Hochleistungs-Permanentmagnete und damit für zahlreiche Anwendungen in den Bereichen Energie, Technologie und Verteidigung von großer Bedeutung.

Auch beim 3.916 Hektar großen Clay Howells West Project in Nordontario hat Medaro 2026 das Tempo deutlich erhöht. Auf eine detaillierte Studie folgten systematische Feldarbeiten sowie eine hochauflösende Helikopter-Geophysik. Ende Juli war Phase 1 abgeschlossen.
Insgesamt wurden 1.143 Linienkilometer Magnetik-, VLF-EM- und Radiometrie-Daten aufgenommen. Zusätzlich sammelte Medaro 61 Gesteins- und 45 Bodenproben. Jetzt werden diese Datensätze zusammengeführt, um die aussichtsreichsten Explorationsziele zu priorisieren und die nächste Phase vorzubereiten.
Seltene Erden sind nicht nur ein spannendes Nischenthema für Geologen – sie sind ein zentrales Element globaler Machtverhältnisse. Wer über diese Rohstoffe verfügt, kontrolliert gleich mehrere Schlüsselsektoren: Windkraft, Elektromobilität, Hightech, Digitalisierung – und nicht zuletzt militärische Systeme.
In modernen Flugzeugen, Drohnen, Lenkraketen, Lasern und Radaranlagen kommen Legierungen und Hochleistungsmagnete zum Einsatz, die ohne bestimmte Metalle der Seltenen Erden schlicht nicht funktionieren würden. Cerium, Neodym, Lanthan oder Dysprosium – jedes dieser Elemente ist ein Baustein für wirtschaftliche und militärische Stärke.
Gleichzeitig ist der Markt extrem asymmetrisch: Über 90% der weltweiten Verarbeitungs- und Raffineriekapazitäten für Seltene Erden befinden sich in China. Europa hingegen ist nahezu vollständig abhängig von Importen – ein geopolitisches Risiko, das in sicherheitsnahen Kreisen längst als „Achillesferse der EU“ gilt.
Die Europäische Union hat Seltene Erden offiziell als kritische Rohstoffe eingestuft. Entsprechend hoch ist der politische Wille, neue Vorkommen innerhalb der EU zu erschließen – möglichst in Ländern mit stabilen Strukturen und bergbauaffiner Politik. Schweden erfüllt all diese Kriterien.
Ein Projekt wie Bastnäs ist deshalb weit mehr als eine Explorationschance – es ist ein strategisches Asset, das genau in das Anforderungsprofil von Politik, Industrie und Sicherheitsbehörden passt. Es geht nicht nur um den Wert der Rohstoffe selbst, sondern auch um Souveränität, Kontrolle und Resilienz.
Der Bastnäs-Distrikt liegt damit nicht nur geologisch im Zentrum Europas, sondern auch strategisch: Als NATO-Mitglied, EU-Land und rohstofffreundlicher Standort wird Schweden künftig eine zentrale Rolle in der westlichen Versorgungskette für Seltene Erden und andere kritische Rohstoffe spielen. Projekte wie das von Medaro sind somit nicht nur wirtschaftlich relevant – sondern auch geopolitisch von wachsender Bedeutung.
Im Juli 2026 übernahm Mark Carruthers als President & CEO. Er bringt fast zwei Jahrzehnte Erfahrung im Rohstoffsektor mit und gilt als ausgewiesener Kapitalmarktexperte. Er leitete mehr als sechs Jahre die globale Investor-Relations-Abteilung von First Majestic Silver.
First Majestic Silver hat eine Marktkapitalisierung von 10,6 Mrd. $ und gehört unter den silberfokussierten börsennotierten Unternehmen klar zur Spitzengruppe. Dass sich ein Kenner der Szene wie Mark Carruthers jetzt für Medaro als neuen Arbeitgeber entschieden hat, spricht klar für das mögliche Potenzial des Unternehmens.
Carruthers arbeitete über Jahre direkt im Umfeld von First-Majestic-Gründer und CEO Keith Neumeyer – einem der bekanntesten Namen im internationalen Silbersektor. Während seiner Tätigkeit für First Majestic Silver konnte sich Carruthers ein starkes Netzwerk in der Mining- und Investment-Community aufbauen.
Für einen kleinen Explorer wie Medaro ist dieses Profil ein echter Pluspunkt. Exploration braucht Kapital, Sichtbarkeit und Zugang zu Investoren. Carruthers kennt die Mechanik des Silberkapitalmarkts, weiß, wie Rohstoffprojekte funktionieren und bringt genau das Netzwerk mit, das Medaro für die nächste Wachstumsphase nutzen kann.
Die Canadian Securities Exchange weist aktuell 16.385.191 ausgegebene Aktien und 8.155.695 für eine mögliche Ausgabe reservierte Aktien aus. Zusammen entspricht das rund 24,5 Millionen Aktien.
Diese enge Kapitalstruktur ist ein wichtiger Aspekt von Medaro. Wenn neue Bohrergebnisse oder strategische Fortschritte zusätzliche Käufer anziehen, trifft diese Nachfrage auf einen sehr kleinen Bestand ausgegebener Aktien. Der Kurs kann in diesem Fall innerhalb weniger Tage reagieren. Jedes weitere positive Bohrergebnis oder Update könnte sich auf den Kurs auswirken.
Bei der Silbermine Sala liegt der Fokus auf der Weiterentwicklung eines bereits umfangreich bearbeiteten Silber-Zink-Systems. Der Kaufvertrag sieht in den nächsten beiden Jahren weitere Investitionen von 1,75 Mio kanadischen Dollar vor. Das Kapital fließt direkt in neue Bohrungen und Tests und trägt zur Weiterentwicklung des Projekts bei.
Bei Sala steht Silber klar im Mittelpunkt – doch Anleger sollten einen zweiten Rohstoff nicht übersehen: Zink. Die historische Ressourcenschätzung für Sala umfasst 9,7 Mio Tonnen mit durchschnittlich 3,2% Zink. Darin stecken rechnerisch rund 311.000 Tonnen Zink – zusätzlich zu den 14,7 Mio Unzen Silber und 44.200 Tonnen Blei. Der Zink-Anteil gewinnt gerade an Bedeutung, denn das Metall erlebt eine bemerkenswerte Renaissance.
Anfang September stieg der Preis für Zink an der London Metal Exchange auf knapp 4.000 Dollar je Tonne und damit auf den höchsten Stand seit mehr als vier Jahren. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Anstieg von etwa 40%
Hinter der Rallye stecken handfeste Gründe. Die weltweite Zinkproduktion sank im 1. Halbjahr 2026 überraschend um 2,6%, während niedrige Lagerbestände und Versorgungsengpässe den westlichen Markt zunehmend unter Druck setzen.
Für Medaro kommt diese Entwicklung zur richtigen Zeit: Steigende Zinkpreise erhöhen die Aufmerksamkeit für genau jene polymetallischen Lagerstätten, bei denen Zink neben Silber einen wesentlichen Teil der Mineralisierung ausmacht. Wenn sich der Metallgehalt durch weitere Bohrungen und Proben bestätigt, profitiert Sala gleich von zwei starken Trends bei Silber und Zink. Und Sala ist nicht die einzige Mine, die Medaro entwickeln und ausbeuten will.
Beim Bastnäs-Projekt haben die jüngsten Oberflächenprobenahmen und geophysikalischen Untersuchungen bereits mehrere vorrangige Zielgebiete definiert. Nach Ergebnissen von bis zu 32,99 % TREO, 16,5 g/t Gold und 23,7 % Kupfer plant Medaro nun mineralogische Untersuchungen und gezielte Bohrungen, um die Tiefe und Kontinuität der Mineralisierung zu prüfen.
In Clay Howells West im Norden Ontarios ist die Explorationsphase 1 abgeschlossen. Die Labor- und Geophysikdaten bilden jetzt die Grundlage für die Priorisierung der nächsten Ziele und eine mögliche Phase 2 mit weiterführenden Arbeiten bis hin zur Bohrzieldefinition.
Damit hängt der Erfolg bei Medaro nicht von einem einzigen Projekt oder einem einzelnen Bohrergebnis ab. Sala, Bastnäs und Clay Howells West können unabhängig voneinander neue Nachrichten liefern – und jeder dieser Nachrichtenströme adressiert ein Rohstoffthema mit eigener Anlegerdynamik. Dabei ist Medaro mit einer Marktkapitalisierung von nur 4,1 Mio kanadischen Dollar so günstig bewertet, dass sich schon eine einzige positive Nachricht auf den Börsenwert auswirken kann.
Geopolitische Risiken, technologische Transformation und das Ende billiger Importabhängigkeit sind die Zutaten des Erfolgs von Medaro. Silber und Seltene Erden sind für die Energiewende, aber auch für militärische Anwendungen unerlässlich. Und während Staaten, Konzerne und Verteidigungsbündnisse auf sichere Versorgung drängen, bietet Medaro Mining eine der selten gewordenen Einstiegschancen: Ein strategisch positioniertes Projekt in der EU, auf historisch bestätigtem Boden, mit erfahrener Führung und klarem Fokus.
Die Marktkapitalisierung liegt aktuell bei nur 4,1 Mio kanadischen Dollar. Die politischen Risiken sind vergleichsweise sehr gering. Dafür aber: drei Projekte mit Vergangenheit und Zukunft, drei Standorte mit geopolitischer Tragweite – und ein Management, das weiß, worauf es ankommt.
Silber ist neben seiner Funktion als Edelmetall ein Industrierohstoff par excellence. Ein Rohstoff, der für KI-Rechenzentren, Stromnetze und die Elektromobilität unerlässlich ist. Seltene Erden sind der materielle Kern der Energiewende, der Digitalisierung und moderner Verteidigungssysteme. Sie sind zudem unverzichtbar für die Herstellung von Permanentmagneten, die in präzisionsgelenkten Waffensystemen, Flugzeugen, Radaranlagen und anderen fortschrittlichen Militärtechnologien eingesetzt werden. Sala und Bastnäs sind Projekte, mit deren Hilfe Europa diese strategischen Rohstoffe im eigenen Wirtschaftsraum sichern kann.
Wer strategisch denkt, erkennt die Chance, bevor der Kurs reagiert.
Silber aus Schweden: Medaro sichert sich stufenweise bis zu 100 % am Sala-Projekt in Zentralschweden.
Historischer Silber-Schwergewichtler: In Sala wird seit dem 15. Jahrhundert Silber abgebaut und gefördert. Damit zählt das Gebiet zu den traditionsreichsten Silberbergbaurevieren Schwedens.
Hochgradige Ergebnisse aus Bastnäs: Medaro meldete am 10. September 2026 Gehalte von bis zu 32,99 % TREO (Gesamtseltenerdoxide), 16,5 g/t Gold und 23,7 % Kupfer aus selektiv entnommenen Gesteins- und Haldenproben. Die Ergebnisse werden Medaro dabei helfen, mehrere Zielgebiete für weiterführende Explorationsarbeiten zu identifizieren und zu priorisieren. Mineralogische Untersuchungen und gezielte Bohrungen sollen die Tiefe und Kontinuität der Mineralisierung weiter prüfen.
Hohes Metall-Potenzial: Eine historische JORC-Schätzung von 2022 wies rund 14,7 Mio Unzen Silber, 311.000 Tonnen Zink und 44.200 Tonnen Blei aus.
Explorationsvorsprung: Über 90.000 Meter historische Bohrdaten sind vorhanden – das spart Zeit, Geld und erhöht die Erfolgschancen.
Breites Engagement bei kritischen Rohstoffen: Medaro bietet über seine Projekte in Schweden und Kanada Zugang zu Silber, Zink und Seltenen Erden sowie zu Kupfer, Gold und Kobalt.
Clay Howells West bereits in Phase 1 vorangetrieben: Desktop-Studie, Feldarbeiten und hochauflösende Luftgeophysik sind abgeschlossen; die kombinierten Daten dienen jetzt der Auswahl der stärksten Folge- und Bohrziele.
Kompetenz an Bord: CEO Mark Carruthers verfügt über fast 20 Jahre Rohstoff- und Kapitalmarkterfahrung und leitete mehr als sechs Jahre das globale Investor-Relations-Programm von First Majestic Silver.
Extrem enge Aktienstruktur: Mit nur rund 16,4 Mio ausgegebenen Aktien verfügt Medaro über eine sehr kleine Aktienbasis.
Fußnoten
a) Die genannten Mengen und Gehalte beruhen auf einer historischen, 2022 nach dem JORC Code veröffentlichten „Inferred Mineral Resource“ eines früheren Projektbetreibers. Medaro hat bislang nicht genügend Arbeiten durchgeführt, um diese Schätzung als aktuelle Mineralressource oder Mineralreserve gemäß NI 43-101 einzustufen, und behandelt sie nicht als solche. Zur Verifizierung sind unter anderem Datenvalidierung, Bestätigungsbohrungen und metallurgische Untersuchungen erforderlich.
b) Angaben zur historischen Produktion in Sala beruhen auf veröffentlichten historischen Quellen. Medaro hat diese historischen Produktionsdaten und Gehalte nicht vollständig unabhängig verifiziert, hält die Angaben jedoch für relevant und zuverlässig.
c) Der Erwerb von bis zu 100 % an Sala erfolgt im Rahmen eines stufenweisen Earn-in und ist an Zahlungen, Aktienausgaben, Explorationsausgaben sowie erforderliche regulatorische Genehmigungen geknüpft. Bis zu 90 % können durch die vereinbarten Leistungen innerhalb der ersten beiden Jahre erworben werden; der Erwerb der verbleibenden 10 % erfordert zusätzliche Gegenleistungen. Sinclair Gold behält zudem eine Net-Smelter-Return-Royalty.
d) Angaben zu benachbarten Minen und Lagerstätten dienen ausschließlich dem regionalen und geologischen Vergleich. Mineralisierung, Gehalte, Ressourcengröße oder Wirtschaftlichkeit benachbarter Lagerstätten sind nicht notwendigerweise auf das Sala-Projekt übertragbar.
e) Die genannten Kupfer- und Goldwerte stammen aus selektiv entnommenen Gesteins- bzw. Haldenproben. Solche Proben können nicht als repräsentativ für die Mineralisierung des Gesamtprojekts angesehen werden und lassen keine Rückschlüsse auf durchschnittliche Gehalte, Kontinuität, Mächtigkeit, Volumen oder wirtschaftliches Potenzial zu. Weitere systematische Probenahmen, geophysikalische Untersuchungen und Bohrungen sind erforderlich, um bedeutende In-situ-Mineralisierung nachzuweisen.
f) Bastnäs befindet sich in einem frühen Explorationsstadium. Für das Projekt ist bislang keine aktuelle Mineralressource oder Mineralreserve definiert; die bisherigen Arbeiten stellen auch keine wirtschaftliche Bewertung des Projekts dar. Ob sich eine wirtschaftlich gewinnbare Lagerstätte nachweisen lässt, kann erst durch weitere Exploration und technische Untersuchungen festgestellt werden.
g) Clay Howells West befindet sich in einem frühen Explorationsstadium; bislang wurde keine Mineralressource definiert. Geophysikalische und radiometrische Anomalien sowie daraus abgeleitete Explorationsziele stellen für sich genommen keinen Nachweis wirtschaftlicher REE-Mineralisierung dar. Weitere geochemische Untersuchungen und gegebenenfalls Bohrungen sind erforderlich.
Medaro Mining Corp., 10. Juli 2026 – Appointment of Mark Carruthers as President & CEO Quelle öffnen
First Majestic Silver Q2 2021 Production/Guidance Call Transcript Quelle öffnen
International Energy Agency (IEA) – Rare Earth Elements, Executive Summary: Quelle öffnen
Europäische Kommission – Critical Raw Materials: Quelle öffnen
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